Datenschutz und Sicherheit bei ChatGPT & Co.

„Was passiert eigentlich mit dem, was ich da eintippe?" – die wichtigste Frage vor der ersten ernsthaften Nutzung, und sie verdient eine ehrliche Antwort statt Panik oder Verharmlosung. Kurz gesagt: Eingaben verlassen dein Gerät und laufen über die Server des Anbieters. Was daraus folgt, hängt von deinen Einstellungen ab – und vor allem davon, was du eingibst.

Die Beiträge in dieser Rubrik erklären nüchtern, welche Daten grundsätzlich nicht in ein Chatfenster gehören, welche Einstellungen dir mehr Kontrolle geben und worauf Berufe mit sensiblen Informationen achten müssen. Da sich Funktionen und Richtlinien der Anbieter ändern können, kennzeichnen wir solche Angaben mit Stand-Datum und verlinken die offiziellen Quellen.

Häufige Fragen

Ist ChatGPT sicher?

So sicher wie die meisten Online-Dienste – mit demselben Vorbehalt: Was du eingibst, verlässt dein Gerät. Für unkritische Texte ist das unproblematisch. Heikel wird es bei persönlichen Daten Dritter, Geschäftsgeheimnissen und Passwörtern; die gehören grundsätzlich nicht hinein.

Welche Daten sollte ich nie eingeben?

Vollständige Namen, Adressen oder Gesundheitsdaten anderer Personen, Passwörter und Zugangsdaten, Bank- und Vertragsdaten sowie vertrauliche Firmeninformationen. Für Entwürfe reichen Platzhalter – die echten Angaben setzt du erst im fertigen Dokument ein.

Kann ich verhindern, dass meine Eingaben fürs Training verwendet werden?

Bei ChatGPT lässt sich die Verwendung der Eingaben zur Modellverbesserung in den Datenschutz-Einstellungen deaktivieren (Stand: Juli 2026). Wo genau, zeigt unser Beitrag zum Thema – verbindlich ist die offizielle Dokumentation des Anbieters, die wir dort verlinken.